Folgeschäden des Bluthochdrucks

Wenn Bluthochdruck nicht rechtzeitig erkannt und vor allem nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es zu ernsthaften Folgeschäden kommen.


Die Folgeschäden betreffen:

Das Herz Durch Hochdruck verdickt sich der Herzmuskel und der verdickte Muskel leidet unter Sauerstoffmangel. In der Folge entwickelt sich eine Herzinsuffizienz.
Hochdruck verursacht oder fördert zudem Arteriosklerose. Die Herzkranzgefäße werden bevorzugt davon betroffen. Verengte Herzkranzgefäße können das Herz nur ungnügend mit Sauerstoff versorgen, weswegen sich das Krankheitsbild der Angina pectoris ausbildet. Verschließt sich ein Kranzgefäß vollständig , meist durch ein Blutgerinsel, entsteht ein Herzinfakt.
Das Gehirn Etwa 80% der Schlaganfälle sind auf eine Mangeldurchblutung zurückzuführen. Bei einer Arteriosklerose der Blutgefäße im Gehirn- wie sie durch Hochdruck verursacht oder gefördert wird- kann durch eine plötzliche hochgradige Verengung oder durch einen totalen Verschluß durch ein Blutgerinsel ein Gehirninfakt entstehen. Hochdruck verursacht also häufiger Gehirninfakte seltener Gehirnblutungen, wobei durch einen plötzlichen Blutdruckanstieg eine "brüchige" Gehirnarterie platzen kann.
Die Nieren Hochdruck schädigt die Nierengefäße. Durch die Verhärtung und Verengung der kleinen Nierenarterien wird der Blutdruck weiter erhöht und aus einem primären Hochdruck wird ein Nieren-Hochdruck. Dies führt letztlich zu einer Einschränkung der Nierenfunktion.
Die Beine Die Becken- und Beinarterien sind das vierte Gebiet, in dem Hochdruck und Arteriosklerose unheilvoll zusammenwirken. Die Beschwerden beginnen beim Laufen oder Gehen und entwickeln sich zu der sogenannten "Schaufenster-Krankheit" (Claudicatio intermittens, frei überstzt: zeitweiliges im wieder auftretendes Hinken).




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