Zu den Lipiden gehören:
Cholesterin und Triglyceride (Neutralfette) sowie Phospholipide,
um nur einige Vertreter dieser Stoffklasse zu nennen.
1. Triglyceride
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Triglyceride, auch "Neutralfette" genannt, betragen 90% der täglichen Fettaufnahme. |
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Triglyceride stammen einerseits aus den Nahrungsfetten, die wir mit Nahrungsmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren, Milch, Käse, Sahne, Butter, Margarine, Nüssen, Pflanzenölen und Backfetten aufnehmen. Andererseits kann der Organismus sie auch selbst bilden. Sie entstehen dann aus zugeführten Kohlenhydraten im Fettgewebe und in der Leber. Also lassen sowohl fetthaltige Mahlzeiten als auch hohe Kohlenhydratzufuhr in Form von Zucker, Mehl, Brot und Teigwaren die Triglyceridwerte ansteigen. |
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Triglyceride dienen den Zellen einerseits als Energiespeicher mit Hilfe des Fettgewebes, andererseits als wichtige Quelle des Betriebstoffwechsels. Überschüsse lagern sich im Fettgewebe als "Depot-Fett" ab für Zeiten eines Nahrungsmangels. Darüber hinaus hat das Fettgewebe zwei weitere Aufgaben: nämlich die Wärmeisolierung und Polsterung empfindlicher Organe. |
Da die Lipide im Blut nicht wirklich löslich sind,
Diese Fett-Eiweiß-Verbindungen heißen Lipoproteine.
2. Cholesterin

Cholesterin stammt
einerseits aus der Nahrung. Besonders cholesterinreich sind Nahrungsmittel wie
Eier, Butter und Innereien. Dieses Cholesterin wird als "exogenes Cholesterin"
bezeichnet.
Anderseits produziert unser Körper durch Biosynthese vor allem in der Leber
auch selbst Cholesterin, das sogenannte "endogene Cholesterin".

Cholesterin ist ein notwendiger Bestandteil aller Zellen: Es ist
einerseits die Basissubstanz für Gallensäuren, die bei der Verdauung eine
wichtige Rolle spielen, und
andererseits die Muttersubstanz von Nebennierenrindenhormonen und
Geschlechtshormonen.
binden sie sich für den Weitertransport an Eiweißkörper oder auch Proteine.