Ursachen

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass mehr als 50% der Bevölkerung in unseren Breiten Veränderungen an den Beinvenen aufweisen. Nicht alle davon haben Krankheitswert oder bedürfen einer dauerhaften Behandlung.

Betrachtet man nur die wirklich bedeutenden Veränderungen, die unbedingt behandelt werden sollten, so bleiben noch etwa 15% der Betroffenen, die mit chronischen Venenleiden zu tun haben.

Als grundlegende oder primäre Faktoren gelten:

Erbliche Veranlagung zur Venenwandschwäche
Hormonelle Einflüsse bei Frauen
Hormonelle Veränderungen und mechanische Behinderung des venösen Blutflusses in der Schwangerschaft


Als sekundäre Faktoren betrachtet man:

Übergewicht
Bewegungsmangel
Verminderter Blutrückfluss, d.h. Blutstau in den Venen durch
  • stehende oder sitzende Tätigkeit,

  • Gelenkerkrankungen der Beine,

  • Herzmuskelschwäche.

Thromboseneigung bei bösartigen Tumoren
Alter: Primäre und sekundäre Faktoren wirken über viele Jahre zusammen.




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